Riesiges Einsparpotential durch neue Enwicklungsmaschine und Druckplatten

Fujifilms mehrfach ausgezeichnete Entwicklungsmaschinen der FLH-Z Reihe setzen beim Chemieverbrauch und bei der Wartungsfreundlichkeit neue Maßstäbe. Die FLZ-Z ZAC-Einheiten als Teil von Fujifilms "Low-Chemistry-Familie" ermöglichen dem Anwender ein bisher unerreichtes Einsparpotential, indem sie eine Entwickler-Kapazität von etwa 8.000 Quadratmetern vorhalten.

Durch diese Verbesserung können Druckereien jetzt mit dem ZAC-System den niedrigsten branchenweiten Chemieverbrauch erreichen. So lässt sich beispielsweise der Bedarf in einem Betrieb, der in drei Monaten etwa 10.000 Quadratmeter Druckplatten verarbeitet, auf 216 Liter reduzieren. Dies kann, abhängig vom bisher genutzten System, eine Minimierung von rund 80 % ausmachen.

Die neuen FLH-Z-Systeme mit ZAC-Technologien wurden sowohl intern als auch bei Fujifilm-Anwendern unter Praxisbedingungen umfangreichen Testreihen unterzogen. Dabei haben sie eindrucksvoll bewiesen, dass sie mehrere tausend Quadratmeter Druckplatten verarbeiten können, bevor eine Reinigung der Maschine notwendig ist. Dies bedeutet, dass die Entwicklungsmaschine anstelle im bisher üblichen Zweiwochen-Rhythmus künftig nur noch alle drei Monate gereinigt werden muss.

"Fujifilm ist kontinuierlich auf der Suche nach Lösungen, die unseren Kunden ohne Qualitätseinschränkungen bei der Verbesserung ihrer Wirtschaftlichkeit und des praktizierten Umweltschutzes helfen", so Sean Lane, Product Manager für Offsetdruck-Anwendungen bei Fujifilm in UK. "Die ZAC-Entwicklungsmaschine ist genau so eine Lösung. Weil die genutzte Entwicklerchemie auf einer silikatfreien Rezeptur basiert, kann dieses System eine sehr große Plattenmenge ohne ein Verschlammen oder Verstopfen der Filter verarbeiten. So können Betriebe mit einem Durchsatz von 32.000 Quadratmeter/Jahr in dieser Zeit durchschnittlich 40 Wartungsstunden einsparen."

Zusätzlich bieten die "Io-chem"-Druckplatten Brillia HD LH-PJE und Brillia HD LH-PLE bei der Entwicklung in einem ZAC-Prozessor durch den integrierten Enhanced Development Layer (EDL) eine verbesserte Löslichkeit der bildfreien Stellen, was die Standzeit des Entwicklers erhöht, für einen größeren Entwicklungsspielraum und ein saubereres Arbeiten sorgt. Da der Entwickler weder Alkohol noch andere Lösungsmittel enthält, verbessert sich auch die Umgebungsluft am Arbeitsplatz.

Auf Grund der intelligenten ZAC-gesteuerten Regenerat-Zuführung arbeitet das System stabil und garantiert so gleichbleibende Qualität - auch bei sich verändernden Bedingungen wie Plattenverbrauch oder Formatwechsel. Dies ist insbesondere wichtig, wenn mit FM-Rastern gearbeitet wird.

Alle Entwicklungsmaschinen der FLH-Z Serie enthalten Fujifilms einzigartige ZAC-Software für eine intelligente und effektive Kontrolle des Regeneratbedarfs während der Druckplattenverarbeitung. Typische Einsparpotentiale liegen bei 75 %. Die Stabilisierung der optimalen Entwickleraktivität erlaubt eine Verbesserung der Standzeit außerhalb bekannter Normen dieser Systeme - teilweise auch erreicht durch die Zusammensetzung des Entwicklers.

Fujifilm erhält Intertech-Technologie-Award

Der selbständig arbeitende ZAC-Controller überzeugt auch die Jury des Intertech-Technology-Awards 2010 der Druckindustrie in den USA, so dass den damit ausgestatteten Entwicklungsmaschinen von Fujifilm diese Auszeichnung verliehen worden ist. Diese Awards werden an Unternehmen vergeben, deren neue Technologien vom zuständigen Gremium als "außergewöhnlich" für die Druck- und Medienindustrie angesehen werden.

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