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Mit der Adobe Acrobat Software können Sie jedes Dokument in eine Datei im Adobe Portable Document Format (PDF) konvertieren. Ihr Dokument kann von jedem geöffnet werden, unabhängig von der verwendeten Hardware und Software. Das Dokument wird so angezeigt, wie Sie es erstellt haben; das Layout, die Schriften, Verknüpfungen und Bilder bleiben erhalten. Für die Druckvorstufe bedeutet dies die Überprüfbarkeit von erzeugten Postscriptdateien (composit oder separiert) sowie eine wesentliche Verringerung der Datenmenge bei gleichbleibender Qualität. Die Adobe Acrobat Serie umfasst folgende Programme: Adobe Acrobat Distiller: Mit diesem Programm können Postscriptdateien in das PDF-Format konvertiert werden. Adobe Acrobat Exchange: Dieses Programm ermöglicht das öffnen und editieren von PDF-Dateien. Adobe Acrobat Reader: Dieses Programm ist kostenlos für fast jedes Betriebssystem erhältlich und es können PDF-Dateien geöffnet und ausgedruckt werden.
Antialiasing
Verfahren, um auf dem Bildschirm »Treppenstufen« bei Text und Grafik durch eine bewußt herbeigeführte Unschärfe zu »entschärfen«. Manche Drucker verwenden diesen Trick, um eine höhere Auflösung vorzutäuschen und somit ein besseres Druckergebnis zu erzielen.
ASCII
American Standard Code for Information Interchange. Codiert Zeichen und Sonderzeichen, die systemübergreifend von Computern gelesen werden können. Standard ASCII arbeitet mit 128 Zeichen, Extended ASCII mit 256 Zeichen, wobei lediglich die ersten 128 genormt sind. Die oft unterschiedliche Codierung der folgenden 128 Zeichen (z.B. Umlaute) führt beim Austausch zwischen Mac und PC häufig zu Problemen. Abhilfe verspricht der auf 16 Bit aufgebaute Unicode.
Ausschiessen
Einzelne Seiten werden so zu einem Druckbogen zusammengestellt, dass die Seiten nach dem Falzen und Weiterverarbeiten in der richtigen Reihenfolge vorliegen und das Format der Druckmaschine optimal genutzt wird.
Muster ohne Inhalt, das dem Format, dem Material und der Machart des Endproduktes entspricht.
Bogenmontage
Farbauszüge einzelner Seiten werden mittels eines Ausschiessschemas auf einer Fläche angeordnet, die dem druckbaren Bereich einer Druckplatte entspricht. Wie funktioniert digitale Bogenmontage?
Buchblock
Die durch Heften oder Kleben verbundenen und beschnittenen Seiten eines Buches. Der Buchblock wird in den Umschlag (Buchdecke) eingesetzt.
Buchdecke
Der Umschlag eines Buches.
Geräteunabhängiger Farbraum, basierend auf Farbdefinitionen, die von der CIE „Commission Internationale de I'Eclairage” erarbeitet wurden.
CIELAB
(Auch CIE 1976 L*a*b*) Von der CIE definierter Farbraum in dreidimensionaler Matrix, Standard im Color-Management. L* steht für Helligkeit, a* für den Rot-Grün-Wert, b* für den Gelb-Blau-Wert.
Client-Server-Netzwerk
Ein Netzwerk, in dem alle angeschlossenen Rechner (Clients) auf die zentralen Daten des Servers zugreifen und damit arbeiten können.
CMYK Farbskala
Grundfarben für den Vierfarbendruck, bei dem beliebig viele Farbtöne und -nuancen aus den drei hellen Farben Cyan (Hellblau), Magenta (Purpur) und Yellow (Gelb) zusammengesetzt werden. Alle drei Grundfarben zusammengemischt ergeben Schwarz; durch Rastern der Teilfarben lassen sich alle Farbtöne und Helligkeitsstufen erzeugen.
K steht für Schwarz als vierte Druckfarbe, die nach dieser Theorie eigentlich nicht benötigt wird. In der Praxis hat es sich jedoch als besser erwiesen, dunkle Konturen in Bildern und Text mit der vierten Farbe Schwarz zu drucken. Deshalb spricht man vom Vierfarbendruck. Auch PC-Farbdrucker arbeiten nach diesem Verfahren und benötigen deshalb vier Farbpatronen.
Verfahren, um Dateien von „unwichtigen”, unnötigen oder sich wiederholenden Daten zu befreien und damit die Dateigröße zu verringern.
DCS
Desktop Color Separation. Zerlegt Bilder in vier Dateien von Farbauszügen (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) und eine Ansichts-Datei für das Layout. Bei der Belichtung werden die Feindateien der Farbseparationen automatisch zusammengefügt.
Digital-Proof
Mit einem Desktop-Farbdrucker können Sie überprüfen, ob die richtigen Farben auf die Objekte auf Ihren Seiten angewendet werden, und Sie können sich ein Bild davon machen, wie das fertige, gedruckte Exemplar aussehen wird. Da jedoch die Qualität der Farbwiedergabe bei Farbdruckern stark variiert, sollten Sie auf gedruckten Farbfeldern basierende Farben von einem Farbanpassungssystem anpassen und mit uns über andere Farbprobedruckoptionen sprechen. Sie sollten auch die Verwendung eines professionellen Probedruck-Tools zur Erstellung Ihrer Farbprobedrucke in Betracht ziehen. Wir empfehlen die Positionierung des UGRA/Fogra-Medienkeil CMYK zur Kontrolle der Farbwiedergabe.
Ausserdem sollten Sie daran denken, daß unter Objekten liegende Farbauslassungen auf einem Composite-Druck nicht angezeigt werden und daß Überdrucken und Überfüllungen ebenfalls nicht abgebildet werden.
Wenn Sie auf einem Schwarzweißdrucker drucken, erzeugt Ihre Applikation eine Graustufen-Composite-Version der Seiten. Wenn das Dokument Farbe enthält, druckt Ihr Programm visuell korrekte Graustufen zur Simulation dieser Farbe aus. Das Grau zur Simulation einer 20-prozentigen Gelbfarbtons ist beispielsweise heller als das Grau zur Simulation eines 20-prozentigen Schwarzfarbtons, da Gelb eine visuell hellere Farbe als Schwarz ist.
DIN-Format
Genormte Papiergrößen in den DIN-Reihen A, B, C, D und E. Werden die längeren Seiten eines Formats halbiert, entsteht das nächstkleinere Format dieser Reihe.
dpi
(Dots per Inch) Punkte bzw. Pixel pro Zoll. Maßeinheit für die Auflösung von Bildschirmen, Belichtern und Druckern.
Druckertreiber
DTP-Programme verwenden plattformspezifische Druckertreiber zur Steuerung vieler Druckfunktionen und zur Verbesserung der Druckerleistung. In Mac OS-Systemen aktiviert der Treiber AdobePS 8.6 beispielsweise die Optionen für Farbe, Skalierung und Anpassung, Grafiken, Seitenmarken usw.; ohne diesen Treiber werden diese Optionen nicht einmal angezeigt. Außerdem erzeugen die Mac OS-Druckertreiber sowie die Treiber AdobePS 5.2 (Windows) effizientere und kleinere PostScript-Dateien. Diese Treiber senden beispielsweise bestimmte PostScript-Prozeduren nur einmal für das gesamte Dokument, während andere Treiber diese Prozeduren einmal pro Seite senden. Das Ergebnis ist eine reibungslosere Verarbeitung durch die Nachverarbeitungsanwendungen wie Workflowsysteme, digitale Bogenmontage und RIP´s. Einige Druckfunktionen werden sowohl in den Dialogfeldern des Druckertreibers als auch in den DTP-Programm-Dialogfeldern angezeigt. Diese überlappenden Funktionsmerkmale können in drei Kategorien eingeteilt werden:
- Direkt überlappende Funktionsmerkmale. Skalierung wird beispielsweise im Dialogfeld "Skalieren und einpassen" sowie im Treiber-Dialogfeld "Weitere Optionen" (Windows) oder "Seitenformat" (Mac OS) angezeigt. In der Regel sollten Sie Optionen für Funktionsmerkmale, die sich direkt überlappen, nur im DTP-Dialogfeld hinstellen.
- Optionen wie z. B. das Herunterladen von Schriftarten werden im PostScript-Optionenabschnitt des Treibers angezeigt.
- Einige Druckertreiberfunktionen (wie z. B. die x-fache Layout-Option) funktionieren nicht zusammen mit Funktionen wie z. B. Separationen und erzielen daher gegensätzliche Druckergebnisse.
Druckkennlinie
Grafische Darstellung, aus der das Verhältnis der Tonwerte der Druckvorstufe bzw. der Druckplatte zu den Tonwerten des Druckerzeugnisses abgelesen werden kann.
DTP
(Desktop Publishing) Sinngemäß: Publizieren am Schreibtisch. Herstellen von digitalen Druckvorlagen durch Text- und Bildbearbeitungsprogramme.
Vektor-Grafikformat. Dateien im EPS-Format enthalten die Beschreibung einer Grafik oder einer ganzen Seite mit Text und Grafik. Entsteht beim Drucken einer Datei, nur daß die Daten dabei nicht zum Drucker geschickt, sondern als Grafik in einer anderen Datei positioniert werden können. Da EPS-Grafiken nicht mehr inhaltlich verändert, sondern nur noch verkleinert oder vergrößert werden können, sind sie abgeschlossen (encapsulated).
Auf dem Bildschirm erscheint eine EPS-Grafik oft nur als Rahmen. EPS-Dateien können aber zu Kontrollzwecken zusätzlich noch eine grobe Darstellung der Grafik enthalten, die dem Anwender eine ungefähre Ansicht der Grafik auf dem Bildschirm zeigt.
Euroskala
Nach DIN genormte Druckfarben für den Vierfarbdruck, bestehend aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Sie legt für die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz Ton, Sättigung und Druckreihenfolge fest. In Europa gilt DIN 16539 für den Offset- und DIN 16538 für den Hochdruck. Die für Amerika vergleichbare Skala heißt SWOP.
Systeme, die benötigt werden, um in der elektronischen Druckvorstufe gleichbleibende Farbwerte zu erzielen. Von der Erfassung über die Bildschirmwiedergabe bis zum Druck werden damit Abweichungen weitestgehend ausgeschlossen. Mittels Software ist es möglich, RGB und CMYK-Farbräume aufeinander abzustimmen. Mit Hilfe von „Rendering Styles" bestimmt man, wie Farben aus dem umfangreicheren RGB-Farbraum behandelt werden, die als CMYK-Farben nicht gedruckt werden können.
Farbprofil
Jedes Gerät, ob Scanner, Bildschirm oder Drucker, verfälscht Farben in gewissem Umfang. Die Abweichungen sind nicht nur von Gerätetyp und Baureihe abhängig, sondern auch von Gerät zu Gerät verschieden und ändern sich im Laufe der Zeit. Farbprofile beschreiben die Farbeigenschaften eines Gerätes. Color-Management-Systeme nutzen die Profile, um die einzelnen Komponenten aufeinander abzustimmen.
Farbtiefe
Gesamtzahl der Bits, die für die Farbdarstellung eines Pixels am Rechner zur Verfügung stehen. Bei einer Farbtiefe von 24 bit/Pixel erhält jeder Farbkanal (R, G, B) 8 bit und damit 28=256 Farbnuancen; insgesamt können damit also 16,7 Mio. Farben dargestellt werden.
Feindaten
Insbesondere bei Bildern sind für optimale Druckqualität hochauflösende Daten erforderlich.
FM-Raster
Der frequenzmodulierte Raster hat den Vorteil der genauen Bildwiedergabe, fast ohne Tonwertzuwachs und Moirèbildung. Der Grund: Bei der frequenzmodulierten Rasterung haben alle Rasterpunkte die gleiche Größe. Die Anzahl pro Flächeneinheit ("Frequenz") variiert entsprechend dem zu reproduzierenden Tonwert. Die räumliche Verteilung der sehr kleinen "Mikrorasterpunkte" entsteht durch mathematische Zufallsregeln. Dadurch können im Idealfall fotorealistische Druckergebnisse erzielt werden, ohne die störenden Verluste an Mitteltonwerten oder Schattendetails. Im Digitaldruck werden die Rasterpunkte, ohne das Umkopieren vom Film auf die Druckplatte, direkt in die Maschine übertragen.
Font
Vollständiger Zeichensatz einer Schriftart.
FTP
(File Transfer Protocol) Protokoll für die Übertragung von Daten.
Grafiken können digital in zwei verschiedenen Formaten bearbeitet und gespeichert werden: Eine Bitmap-Grafik ist aus einzelnen Bildpunkten (Pixeln) aufgebaut. Deshalb werden die Konturen bei einer Vergrößerung zackig und unscharf. Da Bitmap-Grafiken Grautöne enthalten können, werden Fotos immer im Bitmap-Format gespeichert. Eine Vektor-Grafik ist auf Bézierkurven aufgebaut und wird beim Druck neu berechnet; sie weist deshalb scharfe und gleichmäßige Konturen auf. Dieses Verfahren ist daher ideal für Strichzeichnungen. Auch Postscript- und TrueType-Schriften sind Vektor-Grafiken.
Greiferrand
Nicht bedruckbare Fläche eines Druckbogens. Hier hält der Greifer der Druckmaschine das Papier fest.
Grobdaten
Niedrigaufgelöste Daten insbesondere Bilder, werden nur für Gestaltung und Layout genutzt.
Damit werden Vorlagen bezeichnet, die über verschiedenste Grauwerte sowie über die unterschiedlichsten Farbnuanacen verfügen. Um diese Vielfarben beim Druck vorlagengerecht wiederzugeben, werden sie in ein Contone-Raster (Continuous Tone) übersetzt. Thermo-Sublimationsdrucker, Farblaser und Fotobelichter sind in der Lage, diese Daten zu verarbeiten.
HKS
Vollton-Druckfarben nach einem System, das von den Firmen Hostmann-Steinberg, K+E Druckfarben, Schmincke & Co. entwickelt wurde.
HTML
(Hyper Text Markup Language) Standardsprache für das elektronische Publizieren. HTML-Dokumente bestehen aus reinem ASCII-Text und lassen sich unabhängig vom Betriebssystem mit jedem ASCII-Editor bearbeiten. Die Programme zum Betrachten von HTML-Seiten, die Browser, sind dagegen plattformabhängig.
International Color Consortium (ICC). Unter Federführung der Fogra (Deutsche Forschungsgemeinschaft für Druck- und Reproduktionstechnik e.V.) arbeitet dieses Komitee an der Standardisierung der Handhabung von Farbbildern und von Farbprofilen. Ziel ist es, das Color-Management in Zukunft unabhängig von Plattformen und Applikationen zu realisieren. Das ICC wählte als farbmetrisches Referenzsystem den CIE L*a*b-Farbraum. (Die Nutzung von CIE L*a*b in einem Reproduktionssystem führt dazu, dass die drei Grundeigenschaften der Farben – Helligkeit, Sättigung und Farbton – getrennt voneinander verändert werden können.)
ICC-Profil
Eine Datei, die das Farbverhalten eines bestimmten Ein- oder Ausgabegerätes in einer vom ICC (International Color onsortium) definierten Form beschreibt. Ein ICC-Profil kann auf unterschiedliche Art und Weise grafisch dargestellt werden.
Die Grafik zeigt die Referenzprofile ISO-COATED (weiss) und ISO-UNCOATED (rot). Das Profil ISO-COATED wird verwendet für Akzidenz Offsetdruck, Papiertyp 1 und 2, glänzend oder matt gestrichen Bilderdruck. Das Profil ISO-UNCOATED wird verwendet für Akzidenz Offsetdruck, Papiertyp 4, ungestrichen weiß Offset. Deutlich zu sehen ist, dass ein glänzend oder matt gestrichenes Papier den grössten Farbumfang aufweist.
Imprimatur
Druckfreigabeerklärung durch Vermerk des Autors oder Verlages auf den Korrekturbogen.
ISBN
(International Standard Book Number) Eindeutige 10-stellige bzw. seit 1.1.2007 13-stellige Zahl, um Bücher und andere eigenständige Publikationen wie z.B. Multimedia-Produkte zu kennzeichnen. Die ISBN ist in Gruppen unterteilt: Präfix (nur ISBN-13) je nach Produkt 978 oder 979, Ländernummer, Verlagsnummer, Titelnummer und Prüfziffer.
ISDN
(Integrated Services Digital Network) Internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Für den Transfer ist eine ISDN-Karte notwendig.
Sammlung von digitalen Informationen, wie ein bestimmter Job weiterzuverarbeiten ist, sozusagen das elektronische Gegenstück zur Auftragstasche. Wird eingesezt, um die Abläufe in der Druckvorstufe weitgehend zu automatisieren (z.B. Farbseparation, Trapping, Rippen, Proofen, Belichten).
JPEG
Joint Photographic Expert Group. Format für die Komprimierung von Bilddateien. Arbeitet ohne Qualitätseinbußen bis zu Komprimierungs-Verhältnissen von 1:10.
Bezeichnung für das Justieren von Hard- und Software auf vorlagengetreue Resultate, ohne weitere und aufwendige farbmetrische Charakterisierung. Gebräuchliches Hilfsmittel ist ein Densitometer zur Abstimmung der Komponenten.
KB
1 Kilobyte = 1.024 Bytes
(Local Area Network) Lokales Netzwerk zur Übertragung von Daten zwischen Rechnern und Peripheriegeräten.
Linux Security Host Gateway
Was ist das?
Ein LSHG-System ist ein auf dem Betriebssystem Linux basiertes modular aufgebautes System, welches Ihr Netzwerk oder Ihren Einzelplatzrechner durch eine Firewall vor Angriffen aus dem Internet schützt. Ein LSHG System fungiert ferner als Domain-Name-Server (DNS), DHCP-Server (Automatische Vergabe von IP-Adressen), E-Mail-Server, Samba-Server, usw.
Was habe ich davon?
Die Betriebssicherheit eines Firmennetzes oder auch eines Einzelplatzrechners ist durch die Anbindung an das Internet stark gefährdet. Der Aufwand, jeden Rechner einzeln durch Firewallsoftware, Antivirenscanner usw. zu schützen und vor allen Dingen auf dem neuesten Stand zu halten, ist beträchtlich. Hier greift das LSHG-System, welches durch zentrale Verwaltung, Fernwartung und hohe Stabilität überzeugt.
Welche Voraussetzungen benötige ich?
Hardware - Ein LSHG-System lässt sich bereits auf einem alten Pentium Rechner mit 32 MB Hauptspeicher und einer 1 GB Festplatte betreiben. D.h. Sie müssen Ihren alten Rechner nicht entsorgen, sondern lassen ihn zu einem LSHG-System umrüsten. Je nach Internetanbindung benötigen Sie eine Netzwerk- und eine ISDN-Karte oder zwei Netzwerkkarten bei Anbindung über ein DSL-Modem. Bei einem Einzelpatzsystem können Sie Ihren Rechner direkt über ein sogenanntes Crosskabel mit dem LSHG-System verbinden, bei einem Netzwerk geschieht dies mittels eines Hubs oder Switches.
Kontakt
LSHG@carl-wenninger.de
1 Megabyte = 1.024 KB = 1.048.576 Bytes
Moiré
Sichtbarer Fehler der Rasterwinkelung.
MPEG
(Motion Picture Engineering Group) Gruppe von Experten, die Standards für den Film- und Video-Bereich entwickelt. Umgangssprachlich bezeichnet MPEG nicht die Expertengruppe, sondern einen MPEG-Standard.
Zusammenschluss von zwei und mehr Rechnern zu einem Verbund. In einem Netzwerk erlaubt die entsprechende Software den Datenaustausch, den gemeinsamen Zugriff auf Datenbanken und auf die angeschlossenen Peripherie-Geräte.
Nutzen
Im Druckwesen bezeichnet Nutzen die Anzahl gleicher Seiten auf einem Druckbogen.
Flachdruckverfahren, das indirekt im Rotationsprinzip auf einzelne Bogen oder auf Rollenpapier druckt. Der Offsetdruck ist das heute dominierende, sehr vielseitig eingesetzte Druckverfahren. Ein Druckwerk besteht aus einem Plattenzylinder, einem Gummituchzylinder und einem Druckzylinder sowie einem Feuchtwerk und einem Farbwerk. Die Offsetdruckplatte ist auf dem Plattenzylinder zu befestigen und standgerecht einzurichten. Nach dem Feuchten und Einfärben der Druckplatte werden Bildstellen auf einen mit einem Gummituch bespannten Übertragungszylinder, Gummituchzylinder genannt, und von dort auf den Bedruckstoff gedruckt.
Einsatzbereiche des Bogen-Offsetdrucks: Akzidenzdrucksachen aller Art wie Geschäftspapiere, Formulare, Werbedrucksachen, Prospekte, Plakate; außerdem Bücher, Landkarten, Ansichtskarten, Etiketten, Verpackungen (Papier, Karton) und Noten.
OPI
(Open Prepress Interface) Universelles Schnittstellenprotokoll für die Druckvorstufe. Über Bildreferenzierung werden niedrigaufgelöste Bilddaten durch die Originaldaten ausgetauscht.
(Portable Document Format) Von Adobe entwickeltes Datenformat, das einen von Plattformen und Programmen unabhängigen Austausch von Dokumenten ermöglicht.
Pixel
Kurzbezeichnung für Picture Element. Kleinstes Bildelement zur Darstellung von beliebigen Zeichen, Linien und Rasterpunkten, die bei der digitalen Bilddatenerfassung, der -verarbeitung und der -ausgabe sowie am Bildschirm wiedergegeben werden können. Jeder Farbwert wird durch RGB (Rot, Grün, Blau) oder CMYK-Werte (Cyan, Magenta, Yellow/Gelb, Schwarz) wiedergegeben.
PostScript
Von Adobe entwickelte Programmiersprache, um Texte, Bilder und Layout eines Dokuments in einem einheitlichen, geräteunabhängigen Pixel-Format zu beschreiben.
PPD-Dateien
PostScript Printer Description-Dateien sind keine Druckertreiber, sondern können das Verhalten des Treibers für Ihren spezifischen Drucker anpassen. Die PPD-Dateien liefern DTP-Programmen Informationen über Ihren PostScript-Drucker, einschließlich einer Liste druckerresidenter Schriftarten, Papierformaten und Ausrichtungen, optimierten Rasterweiten, Auflösung, virtuellem Arbeitsspeicher, Farbausgabefähigkeiten und Doppelseiten-Druckfähigkeit. DTP-Programme verwenden die Informationen in der PPD-Datei zur Entscheidung, welche PostScript-Informationen beim Drucken eines Dokuments an den Drucker (oder in eine Postscriptdatei) gesandt werden sollen. DTP-Programme gehen beispielsweise davon aus, daß die Schriftarten, die in Ihrer PPD-Datei aufgelistet sind, auf dem Drucker residieren, so daß sie beim Drucken nicht heruntergeladen werden, wenn sie nicht ausdrücklich eingeschlossen werden.
Da so viele Druckfunktionen in DTP-Programmen von den Informationen der PPD-Datei abhängen, ist es wichtig, vor dem Drucken die richtige PPD zu wählen. Sie können eine PPD über den Hersteller Ihres Geräts beziehen. Viele Prepress-Dienstanbieter und Druckereibetriebe haben PPDs für ihre Imagesetter (Belichter) oder Workflowsysteme. Stellen Sie sicher, daß die PPDs leicht auffindbar sind, wenn Sie einen Drucker installieren oder einrichten.
Proof
Prüfdrucke werden in der Druckvorstufe und im Druck verwandt, um die Farbwiedergabe, Passer, Text- und Bildanordnung zu kontrollieren, oder dienen als Vorlage für den Auflagendruck.
Punkt
Typografisches Maß. In Europa entspricht der typografische Punkt dem Didot-Punkt und beträgt 0,376006 mm bzw. nach neuerem gerundeten Maß 0,375 mm.
Häufig verwendetes DTP-Programm zur Erstellung von Druckvorlagen.
Zur Darstellung von Halbtönen werden Flächen in kleinste Bildelemente (Punkte oder Linien) zerlegt. Dabei entspricht die Größe des Bildelementes (-> AM-Raster) bzw. die Anzahl der Bildelemente pro Fläche (-> FM-Raster) dem Tonwert der Vorlage.
Rasterfrequenz
(Rasterfeinheit, Rasterweite) Die Rasterweite ist der Abstand der einzelnen Bildelemente, gemessen entlang des Rasterwinkels. Die Rasterfrequenz ergibt sich aus dem Kehrwert der Rasterweite. Die Anzahl der Bildelemente pro Streckeneinheit wird in Linien pro Zentimeter oder Linien pro Zoll (lines per inch, lpi) angegeben.
Rasterpunkt
Kleinstes Bildelement eines Rasters, kann die Form eines Kreises, einer Ellipse, einer Raute oder eines Quadrates haben. Bei Tonwerten bis zu 50% erscheinen sie als freistehende farbige Bildelemente, bei höheren Tonwerten als Aussparungen in einer farbigen Fläche.
Rasterwinkel
Die WInkel, um die die einzelnen Filme bei Prozeßfarbauszügen gegeneinander versetzt sind. Die richtigen Rasterwinkel minimieren die Bildung von Moiré-Mustern.
RGB Farbskala
Farbiges Licht entsteht durch die Mischung der drei dunklen Grundfarben Rot, Grün und Blau. Auch der Bildschirm erzeugt Farbe durch Aussenden von rotem, grünem und blauem Licht. Diese Farben nennt man Lichtfarben.
Jede Farbe wird in Helligkeitsstufen unterteilt, in der Regel in 256 Stufen:
- Stufe 0 = kein Licht (Schwarz)
- Stufe 255 = höchste Lichtintensität
RIP
(Raster Image Processor). Im Rip werden die einzelnen Elemente einer Seite, also Layout, Texte, Bilder und Grafiken, in ein Rasternetz aus Punkten übersetzt und Daten für die Ansteuerung des Ausgabegerätes aufbereitet.
Die Reproduktion einer Farbe in einer Druckerpresse erfordert eine Farbseparation oder die Erstellung einzelner Filmstücke (der Separationen) für jede Farbkomponente im Dokument. Drucker übermitteln das Bild jedes Filmstücks auf eine separate Platte, die in der Druckpresse verwendet wird. Ein Dokument mit Volltonfarbe erfordert eventuell nur zwei Farbseparationen (eine für schwarze Druckfarbe, und eine für die Volltonfarbe). Das Drucken von Halbtonfarbbildern (wie z. B. Farbfotografien) erfordert hingegen vier Farbseparationen, jeweils eine für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Wenn Platten mit diesen Farben paßgenau übereinander gedruckt werden, fügen sich die Farben so zusammen, daß das ursprüngliche Dokument reproduziert wird.
Mit gängigen DTP-Programmen kann separiertes Postscript erzeugt werden. Dies ist jedoch nur noch in Sonderfällen nötig (Duplex-Bilder, 5- oder mehrfarbige Bilder), da moderne Workflowsysteme in der Druckvorstufe über Rips oder Renderer verfügen, die aus Composit-Daten die Separationen selbst herausrechnen.
Skalenfarben
(für den Vierfarbdruck) Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Englisch: process colors.
(Transmission Control Protocol / Internet Protocol) Verfahren/ Protokoll für die Datenübertragung über weite und sehr weite Entfernungen.
Thumbnails
Verkleinerung von Bildern oder Seitenansichten zur besseren Übersicht.
TIFF
Tag Image File Format. Dateiformat für Bilder, die sich ohne Qualitätsverlust mit dem Lempel-Ziv-Welch-Verfahren (LZW) komprimieren lassen. Möglich sind Kompressionen bis zu einem Faktor von 2:1.
Tonwert
Der Rastertonwert ist das Verhältnis der mit Rasterpunkten bedeckten Fläche zur gesamten Fläche, angegeben in Prozent. Der Tonwert einer unbedruckten Fläche beträgt 0%, der Tonwert einer voll bedruckten Fläche (Vollton) 100%.
Tonwertzunahme
Differenz zwischen dem Tonwert des Drucks und dem Tonwert des Filmes, der der Druckform zugrunde liegt, - jeweils in Prozent.
TrueType
Vektorbasiertes Format für Schriften mit skalierbaren Konturen. Von Beginn an offener Standard, der in Betriebssysteme integriert wurde und eine identische Darstellung der Fonts auf Bildschirmen, Druckern und anderen Ausgabegeräten ermöglicht.
(Under Cover Removal/Gray Component Replacement)
Im Druck erhält man Schwarz durch das Übereinanderdrucken von Cyan, Magenta und Gelb - allerdings mit einem Stich ins Bräunliche oder Grünliche. Deshalb kommt Schwarz als vierte Farbe hinzu. UCR vermindert an Stellen, die nur Schwarz erscheinen sollen, die anderen drei Farbkomponenten und vermeidet dadurch unnötigen Farbauftrag.
URL
(Uniform Resource Locator)
Wörtlich: einheitlicher Quellenanzeiger. Standard, um in Netzwerken –speziell im Internet– Adressen oder Dateien anzugeben. Mindestbestandteile sind Protokoll (z.B. „http://”, „https://”, „ftp://”), Domain („www.himmer.de”) und ggfs. Seite („/produkte/index.php”).
Format, in dem Grafiken nicht in einzelnen Pixeln gespeichert werden, sondern als Linienstücke oder Kurven mit einem Anfangs- und Endpunkt, Strichbreite und Farbe.
W
X
Y
Z

